22. Mai 2008
In der Produktentwicklung wird immer wieder über die Probleme beim Projektmanagement geklagt. Viele Projekte laufen nicht richtig, und alle Projektmanagement-Werkzeuge versagen: Das Projektmanagement-Programm zeigt den Projektplan und warum welche Verschiebung welche Auswirkung hat. Es fehlen Ressourcen, um das Projekt erfolgreich durchzuführen. Der Projektleiter hat die Verantwortung für die Ergebnisse, aber nicht die Mittel, um das Projekt zu managen.
Also muss das Projektmanagement im Unternehmen verbessert werden. Richtig oder falsch? Für viele Unternehmen ist die Antwort richtig. Ich meine, es geht nicht um die Verbesserung des Projektmanagements alleine, sondern der Prozess der Produktentstehung muss besser beherrscht werden.
Nach der Definition ist ein Projekt ein einmaliges Unterfangen mit hohen Unsicherheiten. Auch wenn jedes Projekt ein anderes Produkt als Ergebnis hat - die Ausführung ähnelt sich von Mal zu Mal, genauer gesagt, es wird immer wieder ein sehr ähnliches Vorgehen gewählt, d.h. es geht um einen wiederholbaren Prozess, der an unterschiedliche Aufgaben angepasst werden kann. Es muss nicht zu jedem Produktentwicklungsprojekt ein komplett neuer Projektplan erstellt werden, sondern es kann ein generelles Vorgehen (alias Prozess) definiert werden, der die Basis für die Projektplanung im Einzelfall darstellt. Statt jedes Mal neu zu planen, kann der Standardprozess in einen Projektplan umgewandelt werden und dann an die Aufgabenstellung angepasst werden, vom erforderlichen Aufwand bis an die erforderlichen Zeiten.
Nur wenige Unternehmen haben einen Standardprozess so definiert, dass er an unterschiedliche Projekte angepasst werden kann. Aber diese Unternehmen haben keine Probleme mit dem Projektmanagement, sondern mit der Ausführung. Planung, Steuerung und Kontrolle lassen sich mit dem Standardprozess vereinfachen - und wenn der Prozess nicht passt, kann der Prozess weiterentwickelt werden.
Wenn der Prozess einmal erarbeitet wird, reduzieren sich viele Projektmanagement-Probleme, weil Sie einmal vorgedacht wurden. Die Erarbeitung - so zeigen meine Projekterfahrungen - ist schwierig, weil selten die Prozesse genau genug bekannt sind, um die Abhängigkeiten zu beschreiben. Hier können erfahrene Berater helfen, Wichtiges von Umwichtigem zu trennen und die Erarbeitung zu beschleuinigen sowie andere Erfahrungen einzubringen. Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, melden Sie sich bei mir.
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Beratung, Produktentstehung | Getaggt: Projektmanagement |
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Verfasst von Torsten Becker
30. April 2008
Materialeffizienz beschreibt das Verhältnis, wie eingehendes Material in Produkte umgewandelt wird. Dabei werden Prozessverluste und Qualitätsverluste betrachtet. In Projekten zur Steigerung der Materialeffizienz werden die Stoffströme analysiert, die Verluste quantifiziert und dann Maßnahmen für deren Verminderung definiert und möglichst konsequent umgesetzt.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert kleine und mittlere Unternehmen bis maximal 1.000 Mitarbeitern bei der Ermittlung von Materialeffizienz-Potenzialen und deren Umsetzung. Dabei erhalten die Unternehmen einen Zuschuss von 67% für eine Potenzialanalyse und 33% bei der Umsetzungsunterstützung. Weitere Informationen zur Förderung bei der Deutschen Materialeffizienz-Agentur.
Als Berater war ich inzwischen in fünf Projekten eingebunden. Es hat mich immer überrascht, welche Potenziale in den Unternehmen vorhanden sind. Trotz der hohen Materialkosten werden Schrott, Verschnitt, oder Verwurf, um nur einige Themen zu nennen, nicht konsequent hinterfragt: Hier verschwinden erhebliche Werte in der Tonne. In einem Unternehmen war man stolz darauf, dass die Schrotterlöse gestiegen waren. Bei näherer Analyse ergab sich aber eine riesige Differenz zwischen Einstandspreis und Schrotterlös - deutlich stärker als der Erlös war der Schrottverlust gestiegen, ein siebenstelliger Betrag.
Wenn auch in Ihrem Unternehmen Schrottkosten auftreten, die Sie reduzieren wollen, dann ist das Programm VerMat zur Reduzierung des Materialeinsatzes eine gute Möglichkeit, bei der Schrottreduzierung deutliche Fortschritte zu machen. Bei Rückfragen kontaktieren Sie mich bitte hier.
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Beratung, Produktion | Getaggt: Materialeffizienz |
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Verfasst von Torsten Becker
25. April 2008
Wenn man Manager fragt, sind viele mit den erreichten Prozessverbesserungen unzufrieden. Es dauert zu lange, die gewünschten Ergebnisse werden nicht erreicht oder es gibt zu viele Hindernisse bei der Umsetzung. Die Summe der Klagen ist lang, aber was ist die Lösung?
Sind externe Berater die Lösung? Wenn jemand krank ist, geht er zum Arzt, um sich helfen zu lassen. Obwohl jeder seinen eigenen Körper zu kennen glaubt, gibt es einen Anlass, zum Arzt zu gehen: Üblicherweise sind es Unwohlsein oder Schmerzen. Der Arzt erkennt aus seiner Ausbildung und Erfahrung, welche Symptome auf welchen Ursachen beruhen, legt eine Therapie fest und verschreibt entsprechende Hilfsmittel.
Für ein Unternehmen oder einen Manager hat es sich (noch?) nicht eingebürgert, bei Problemen (entsprechend Unwohlsein oder Schmerzen) externe Erfahrung und Wissen, z.B. einen Berater, hinzuziehen. Ein branchen- und prozesserfahrener Berater kann bei diesen Problemen eine schnelle Diagnose stellen: Das sind die Symptome, das sind die Ursachen und dies sind die Verbesserungs- und Abhilfemaßnahmen. Aus seiner Erfahrung trennt der Berater denkbare Konzepte von dem Machbaren und konzipiert eine schnell umsetzbare Lösung.
Was hindert die Unternehmen, eine derartige Lösung anzustreben? Ist es Angst davor, eigene Schwächen zu zeigen? Oder ist es die Angst vor Beratern, die alles Mögliche versprechen, aber nicht bei der Umsetzung helfen? Die Gründe sind vielschichtig, eines ist klar: Erfahrene Berater haben sehr viel mehr Firmen gesehen als ein durchschnittlicher Manager, sie kennen mehr Lösungen und wissen, was in anderen Unternehmen machbar ist. Dieser Erfahrungsschatz ist die Basis für erfolgreiche Umsetzungen.
Wie findet man einen derartigen Berater? Internetrecherche, Referenzen und Empfehlungen sind die Basis für eine gute Auswahl, aber auch Studium der Veröffentlichungen und Bücher.
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Beratung |
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Verfasst von Torsten Becker